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 Betreff des Beitrags: Ventile etc (kleine Anleitung)
BeitragVerfasst: Mo Dez 05, 2011 22:10 22 
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So. Ich hab heut mal angefangen an meiner 22er die große Inspektion durchzuführen.
Schonmal vorweg, es gab 'leider' nichts einzustellen... Also gehts hier nur um die Kontrolle.

Ich bin recht froh, denn das ist wirklich ne Schweinearbeit und selbst wenn man es 100 mal gemacht hat ist es immer erleichternd, wenn der Motor das erste Mal danach läuft und nix klimpert^^

Also angefangen hab ich mit der Demontage des Tanks. Ich machs mir einfach, das heisst, viel Platz schaffen um entspannt arbeiten zu können.
Tank runter, Airbox runter, Einspritzanlage/Vergaser weg. Bei Letzterem reicht es meist es einfach nur aus den Stutzen zu lösen und n Stück nach hinten zu legen. Dann hat man zumindest von oben schonmal quasi alles Wichtige im Blick.

Bild

Dann hab ich angefangen den Kühler zu demontieren. Dazu die Kühlflüssigkeitsablassschraube suchen (oft an der Wasserpumpe selbst, bei der 22er halt an der Leitung), Gefäß unterstellen, Schraube rausdrehen und den Kühlerdeckel öffnen, damit die Kühlflüssigkeit ausläuft. Zwischendurch mal die Kühlerschläuche 'kneten' um auch noch Reste rauszudrücken (umso weniger Sauerei gibts nachher)

Dann gehts an den Kühler selbst, ab RN19 wohl etwas bescheiden, da viele Kabel dort mit verbaut sind und man sollte sich genau merken, am besten Fotos machen, wie Alles zusammengehört... Kabel vor/hinter Kühlerhalter etc... Hat alles seinen Sinn.

Bild

Was mir bei der 22er heute extrem aufgefallen ist, es ist alles um einiges einfacher, wenn man die Ram-Air Kanäle auch demontiert, bringt nochmal Platz und vorallem Übersicht.

Also Alles, was im Weg ist, lösen. (Stecker Lüftermotoren, diverse andere Stecker, die mit am Kühler befestigt sind durch Kabelbinder o.ä.). Dann ALLE Schläuche am Kühler lösen. Bei älteren Mopped sindse schonmal gern festgegammelt, da vorsichtig evtl mit nem Schraubendreher hebeln.

Achtung, im Kühler befindet sich auch noch n Rest Kühlflüssigkeit (sag ja Sauerei)! Schwappt einem dann, wenn man den Kühler in der Hand hat, über die Hose/Schuhe etc.

So, nun haben wir schonmal Platz.

Bild

Noch schöner wirds allerdings, wenn man das SLS rausschmeisst, welches eh niemand braucht. Dann hat man richtig viiieeeel Platz.

Bild

So, da hab ich auch schon die Zündspulen/Kerzenstecker demontiert. Ist auch oft ne Wissenschaft für sich, die sind gern sehr sehr fest. Am besten etwas hin und her drehen und dabei ziehen. Wenn ihr mit nem Werkzeug hebeln wollt, bitte vorsichtig, die Stecker sind teuer... :-s

Bild

Haben erst 13tkm aufm Buckel, aber wo ich eh alles zerlege... Zündkerzen raus, dann lässt sich der Motor nachher von Hand leichter drehen. Und dann nachher Neue rein.


Von hier an wirds langsam ernst. Nun stehen zwischen der Ventilspielkontrolle und uns nur noch die (in meinem Fall) 6 Schrauben, die den Ventildeckel halten. Also wech damit und dann sieht man: Tada:

Bild

So nun gehts rund.
Da ich bei der 22er zu faul war, den ganzen Zündgeberdeckel abzuschrauben, hab ich nur den kleinen Deckel demontiert (4 Schräubchen) um den Motor mit einfachem Werkzeug (1/4" Knarre, 14er Nuss) drehen zu können. Da es mir zu blöd ist immer auf die Markierungen zu starren, habe ich ein einfaches Mittelchen, um den Zünd OT zu finden.
Man nehme nen Schraubendreher, oder in meinem Fall nen 3er Inbus-T und stecke diesen durch die Kerzenbohrung. Dieser liegt nun auf dem Kolbenboden auf. So kann ich OT exakt bestimmen,während ich den Motor per Hand drehe, nämlich genau der Punkt, an dem das Werkzeug von der Aufwärtsbewegung stoppt. Nunja, es geht ja um den OT im Arbeitstakt. >Das ist nicht ganz so schwer zu erkennen, die Nocken von Einlass und Auslassnockenwelle sollten 'V'-Förmig in die Luft zeigen.

Bild


So, hat man nun den Arbeits bzw Zünd-OT des betreffenden Zylinders gefunden, gehts ans Messen.
Bei der RN22 war die Vorgabe Einlass = 0,11mm - 0,20mm und Auslass 0,21mm - 0,25mm

Also entsprechende Fühlerlehre nehmen und prüfen. Man fängt am besten mit dem kleinsten Wert an und arbeitet sich durch... Man bekommt beigebracht, bzw am weitesten verbreitet ist die Aussage, die Fühlerlehre sollte 'saugend' durchgehn... Das kann man wirklich sehr verschieden auslegen, ist Gefühlssache...
Also sie sollte nicht 'durchfallen' aber auch nicht mit Gewalt durchgedrückt werden können... Man sollte beim Durchziehen einen gewissen Widerstand spüren.

Gemessen wird, wie schon im anderen Thread erwähnt wurde, zwischen Nocken und Stößel. Der Shim zum Ausgleich des Ventilspiels sitzt unterm Stößel.

Bild

Alles, was innerhalb der Toleranz des Herstellers liegt, kann man lassen... So handhabe ich es zumindest, denn wenn man es perfekt haben will, sollte man Alles genau zum Mittelwert der Angaben einstellen. Das kann jeder für sich selbst gerne tun... Mir reichts, wenns innerhalb der Toleranz liegt.

Am besten nimmt man sich ein Blatt papier und notiert jedes Ventil einzeln.

Bild

Diese Werte kamen bei mir raus und das liegt alles innerhalb der Toleranz und somit hab ichs dabei belassen.
Das meiste war sogar an der oberen Toleranzgrenze und somit zu verkraften. Denn zuviel Ventilspiel = eventuelles Klappern bzw Tickern und etwas Leistungsverlust. Damit kann man besser leben, als mit zu wenig Spiel = evtl verbranntes Ventil, da es nicht lang genug schließt um sich im Ventilsitz abzukühlen.

Nach erfolgreicher Prüfung des Ventilspiels (wie gesagt, es gab 'leider' nix einzustellen, ich bin froh drum), sollte man, um sicher zu gehen, das auch alles wieder dicht ist, ne neue Ventildeckeldichtung verbauen. Kostet im Höchstfall 30€ aber man erspart sich ein erneutes Zerlegen des Moppeds.

In die 'Halbmonde' der VDD kommt bei mir immer etwas Dichtmasse. Die VDD klebe ich mit Pattex oder Sekundenkleber in den Ventildeckel ein, damit sie beim Ansetzen des Deckels nicht andauernd rausfällt. Das kann, je nach Modell, sehr sehr nervenaufreibend sein.

Bild

Danach dann das Spiel genau andersrum.
Die Dichtflächen am Zylinderkopf und der Ventildeckeldichtung sollten absolut fettfrei und sauber sein, damit auch alles wieder dicht ist.

Beim Festziehen der Ventildeckelschrauben Anzugsdrehmoment des Herstellers bitte beachten.
Und dann wieder zusammenbauen...

Wie gesagt, ich habe die Gelegenheit genutzt und auch neue Kerzen verbaut, obwohl sie noch nicht an der Reihe waren, aber wenn man eh dabei ist...
Und bitte bei der Kühlermontage darauf achten, dass kein Schlauch geknickt wird und alles genauso verlegt wird, wie es vorher war... Hab in verschiedenen Werkstätten schon übelste Sachen erlebt... Geplatzte Kühlerschläuche sind beim Mopped nicht gut, vorallem nicht mitten inner Kurve....


Ich hoffe, ich habe es einigermaßen hinbekommen, es leicht verständlich zu erklären. Sorry, dass ich nichts einzustellen hatte, sollte das bei Jemandem der Fall sein, kann er mich gern per PN anquatschen und ich stehe mit Rat und Tat zur Seite. Sollte es nicht gerade Bayern oder Hamburg sein, hab ich für ne Kiste Bier auch nix dagegen, am WE mal vorbeizuschauen und behilflich zu sein.

Grüßle.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ventile etc (kleine Anleitung)
BeitragVerfasst: Mo Dez 05, 2011 22:17 22 
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Interessanter Bericht! :super:

Danke!


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 Betreff des Beitrags: Re: Ventile etc (kleine Anleitung)
BeitragVerfasst: Di Dez 06, 2011 11:14 11 
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Dank dir für diesen Bericht.. Ich glaube der hat einen Pin verdient,oder??

Diesen Satz verstehe ich nicht so ganz, bzw kann mir das nicht so wirklich vorstellen..

>Das ist nicht ganz so schwer zu erkennen, die Nocken von Einlass und Auslassnockenwelle sollten 'V'-Förmig in die Luft zeigen


Könntest du mir das nochmal erklären...?

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:dance:Gruß Patzke :ninja:

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 Betreff des Beitrags: Re: Ventile etc (kleine Anleitung)
BeitragVerfasst: Di Dez 06, 2011 11:18 11 
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 Betreff des Beitrags: Re: Ventile etc (kleine Anleitung)
BeitragVerfasst: Di Dez 06, 2011 13:24 13 
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Patzke hat geschrieben:
Dank dir für diesen Bericht.. Ich glaube der hat einen Pin verdient,oder??

Diesen Satz verstehe ich nicht so ganz, bzw kann mir das nicht so wirklich vorstellen..

>Das ist nicht ganz so schwer zu erkennen, die Nocken von Einlass und Auslassnockenwelle sollten 'V'-Förmig in die Luft zeigen


Könntest du mir das nochmal erklären...?


Jau das heisst ganz einfach, die Nocken von Einlass und Auslasswelle stehen nach oben und die Ventile sind geschlossen.
Wenn man nun Nocken von Ein und Auslasswelle betrachtet, stehen diese wie ein V.

Einlassnocken steht so \ und Auslassnocken so / in die Luft.

Bin gerade bei der Arbeit, ich schaue nachher zu hause mal ob ich noch ein Bild finde wo man es genau erkennt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ventile etc (kleine Anleitung)
BeitragVerfasst: Di Dez 06, 2011 21:06 21 
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So hier sieht man es recht gut...

Leider bekomm ich es nur quer hochgeladen, warum zur Hölle auch immer.

Bild



Die Nocken stehen, wie gesagt, an beiden Wellen so nach oben, dass sie von der Seite gesehen ein 'V' bilden würden.
Das bedeutet nichts Anderes, als dass Ein und Auslassventil geschlossen sind.

Hoffe ich konnte es dir etwas verdeutlichen, was ich meinte :smile:

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 Betreff des Beitrags: Re: Ventile etc (kleine Anleitung)
BeitragVerfasst: Di Dez 06, 2011 21:45 21 
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Hallo Rocket,

sehr gut beschrieben :clap: , aber ungeübte Schrauber werden trotz der guten Anleitung Probleme bekommen.
Schon dein Hinweis - leicht saugend- wird bei leicht gebogenem Fühlerlehrenblatt sehr unterschiedliche Meßwerte durch ungeübte Schrauber ergeben.

Wer so etwas noch nie gemacht hat sollte sich helfen lassen oder gleich zum Freundlichen fahren.

Ach ja, deine Fühlerlehre ist auch schon ablegereif bzw wohl nur noch als Schätzeisen zu gebrauchen. :lol:

Gruss Jürgen

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 Betreff des Beitrags: Re: Ventile etc (kleine Anleitung)
BeitragVerfasst: Di Dez 06, 2011 22:24 22 
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OLDMEN hat geschrieben:
Hallo Rocket,

sehr gut beschrieben :clap: , aber ungeübte Schrauber werden trotz der guten Anleitung Probleme bekommen.
Schon dein Hinweis - leicht saugend- wird bei leicht gebogenem Fühlerlehrenblatt sehr unterschiedliche Meßwerte durch ungeübte Schrauber ergeben.

Wer so etwas noch nie gemacht hat sollte sich helfen lassen oder gleich zum Freundlichen fahren.

Ach ja, deine Fühlerlehre ist auch schon ablegereif bzw wohl nur noch als Schätzeisen zu gebrauchen. :lol:

Gruss Jürgen



Ja das isses ja, was ich beschrieben habe... Ist Auslegungssache. Umgangssprachlich halt 'leicht saugend'
Naja, is nur bissl krumm, liegt aber daran, dass ich auf Nummer Sicher gehen wollte und versucht hab, es auch mit größeren Werten 'reinzuprügeln'.
Haben ca 10 verschiedene Bunde Fühlerlehren, daher nich so wild.

Soll ja auch Alles nur veranschaulichen. ich sag ja, wenn Jemand es selbst versucht und Probleme hat, bin jederzeit bereit zu helfen :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Ventile etc (kleine Anleitung)
BeitragVerfasst: So Feb 12, 2012 23:14 23 
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Hallo

Ich halte für Rocket46 auch mal kräftig beide Daumen hoch. Ein schöner Bericht und klasse Dokumentation.

Ob man damit nun einem „Leihen“ ermutigt den Job selber zu machen, ist wohl nicht der Sinn.
Jeder der um seine Fähigkeiten weiß, wird aber wissen ob er sich da nun ran trauen sollte!
Und zum anderen werden sie es vielleicht mehr zu schätzen wissen, was deren Schrauber für sie machen. Wenn das auch alles so ordentlich gemacht wurde.
Ich hätte solch eine Berichterstattung vor 24 Jahren nicht hin bekommen. Von daher ziiieh iiih mei Kappal, wie es Nicki sagen würde.

Ich würde jedem Mopifahrer solch ein Wissen nachsagen wollen. Zum einen ist die Wertschätzung eine andere und zum anderen wäre das Fahrverständnis deutlich höher, da dieser ja um den Technischen Hintergrund wüsste.

MFG Klaus

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Willste mehr, fährste Quer.
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 Betreff des Beitrags: Re: Ventile etc (kleine Anleitung)
BeitragVerfasst: So Feb 12, 2012 23:52 23 
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wirklich geiler Bericht da kann ich nur ein dickes fettes Danke!!!!! raushauen wenn sich neben der ganzen schrauberei auch noch die Arbeit macht s so zu dokumentieren :clap:

Gruß Jens

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 Betreff des Beitrags: Re: Ventile etc (kleine Anleitung)
BeitragVerfasst: Mi Jan 02, 2013 10:09 10 
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Hallo, gut gemacht. Eine kleine Anmerkung habe ich dabei aber.
Und zwar ist bei maximalem Ventilspiel einmal die Gefahr von verbrannten Ventilen am geringsten (sagst Du ja) und die Leistung ist eher größer. Das Ventil wird bei kleinstem Spiel zwar am weitesten geöffnet, jedoch ist der Eintrittsbereich nicht der Engpass in den Kanälen.
Fahrzeugspezifisch kann das natürlich abweichen, kann ich mir aber eher bei alten Motoren vorstellen wo man durch die "Verschiebung" der Öffnungszeiten etwas bewirkt.

MFG Thomas


"Denn zuviel Ventilspiel = eventuelles Klappern bzw Tickern und etwas Leistungsverlust"

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 Betreff des Beitrags: Re: Ventile etc (kleine Anleitung)
BeitragVerfasst: Mi Jan 02, 2013 10:43 10 
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danke echt tolle Anleitung um mal ein bild davon zu bekommen was da zu tun ist überhaupt und wie viel arbeit dahinter steckt. daumen hoch!!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Ventile etc (kleine Anleitung)
BeitragVerfasst: Mi Jan 02, 2013 13:03 13 
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Gut gemacht .... die Mühe und Arbeit mit Bild und Text zu kombinieren weiß ich zu schätzen. Respekt ... so lebt der Club

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 Betreff des Beitrags: Re: Ventile etc (kleine Anleitung)
BeitragVerfasst: Di Apr 02, 2013 22:18 22 
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Wollte nur mal anmerken.. Habe mir im Winter nen Austauschmotor für meine 22er besorgt...
Und dann kam ein Angebot, das ich einfach nicht ausschlagen konnte..

Wie dem auch sei, der zweite Motor hatte knappe 30.000km runter, habe dann auch mal den Ventildeckel runtergerupft und das selbe Bild wie bei meinem ersten Motor..

Ventile alle im Soll, alles wunderbar.

Finds schon heftig, bei Kawa zb alle 24tkm Ventilspielkontrolle und oft was einzustellen...

Bei Yam alle 40.000 und es ist sehr selten wirklich was außerhalb des Solls...

Nicht, dass ich sagen will, dass die Ventilspielkontrolle überbewertet wird, aber das spricht schon für die Qualität (oder dafür, das die Leute kein Gas geben^^)

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 Betreff des Beitrags: Re: Ventile etc (kleine Anleitung)
BeitragVerfasst: So Mai 12, 2013 13:03 13 
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Bei dem Bild ohne Ventildeckel sieht es so aus, als ob Du da massig Platz hättest :o So ein Bild direkt von vorne würde ich nicht machen können!
Das gibt noch ein Spaß :worried:
Macht es Sinn, den Motor zu lösen und etwas abzulassen?
Aber am meißten Sorgen macht mir jetzt schon die Kabel- und Schlauchverlegung und ich hab keine Fotos gemacht ich Vollidiot :worried:

Und als ich den Kühler gelöst habe, hat auch direkt wieder ein Teil gefehlt, bzw. es war wohl an der falschen Seite montiert:
Die Halterung für den Kühler weicht laut Zeichnung etwas ab.
Linke Seite: 41-Schraube, 34-Gummitülle, 35-Hülse
Rechte Seite: 35-Hülse, 34-Gummitülle, 43-Unterlegscheibe, 44-Flanschschraube
Die 43-Unterlegscheibe war bei mir auf der linken Seite und hat rechts gefehlt. Und bei einer Verkabelung die dicke Hülle total platt gedrückt. Kann mir nicht vorstellen, daß das so sein soll!?

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„Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten. Vom Feinde bezahlt, dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk. Dann gnade Euch Gott!“
(Theodor Körner)


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